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TCM

Unsere Apotheke beschäftigt sich intensiv mit der TCM (Traditionelle Chinesischen Medizin) und legt großen Wert auf geschultes Personal. Die Prinzipien der TCM unterscheiden sich grundlegend von denen, der westlichen Schulmedizin. Heute werden oftmals beide Systeme nebeneinander und in Kombination miteinander eingesetzt. Das wichtigste Prinzip in der TCM ist die Lebensenergie Qi. Das Qi durchfließt den menschlichen Körper und folgt bestimmten Bahnen (Meridianen) in einer zyklischen Folge. Dabei tritt das Qi in seinen beiden Formen YIN und YANG in Erscheinung. YIN und YANG repräsentieren das universelle, dualistische Gegensatzpaar, das sich in Eigenschaften wie „warm“ und „kalt“, schwarz“ und „weiß“, „Mann“ und „Frau“ ausdrückt.

Wenn das Qi frei fließt und YIN und YANG im Gleichgewicht sind, fühlt sich der Mensch wohl und ist gesund. Bei Blockaden und Disharmonien wird das Wohlbefinden gestört, es kommt zu leichten Beschwerden und später können sich daraus Krankheiten entwickeln.

Zur Behandlung werden verschiedene Methoden in Kombination angewandt.
Die sechs wichtigsten Methoden der TCM:
Wie in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird in der TEM ein ähnlicher Ansatz verfolgt: das ganzheitliche Lebewesen steht im Mittelpunkt. So wird der Mensch mit allen Facetten und Teilen des Körpers, einzelner Organe oder einzelner Krankheitssymptome gesamtheitlich betrachtet. Laut TEM entsteht eine Krankheit aus einem Ungleichgewicht im Körpers. Das verlangt das Wiederherstellen von Balance, was durch TEM ermöglicht wird.
1.) Kräutertherapie:
Sie besteht in der Verordnung von Rezepturen aus Kräutergranulaten und Rohdrogen und ist im Hinblick auf die therapeutische Reichweite die bedeutendste der Methoden.
2.) Akupunktur und Moxibustion:
Bestimmte Punkte, die entlang von Meridianen angeordnet sind, werden bei der Akupunktur mit Nadeln, und bei der Moxibustion mit brennendem Beifuß (Moxa) gereizt.
3.) Meridian-Therapie:
Der freie und ausreichende Fluss des Qi in den Mediterranen (Leitbahnen) wird durch unterschiedliche Therapieformen, wie Massagen, Akupunktur oder Akupressur gefördert.
4.) Massage:
Durch Tuina- und Shiatsu-Praktiken (aus Japan stammend) können Körperenergien harmonisiert und in Fluss gebracht werden.
5.) Diätetik:
Bittere, süße oder sauer-salzige Lebensmittel können der TCM zufolge, ganz individuell auf die Konstitution eines Menschen abgestimmt werden. Die Yin und Yang Faktoren in den Lebensmitteln haben ebenso wie Heilkräuter eine energetische Wirkung auf den Körper.
6.) Bewegungsübungen:
Zu diesen zählen Qi-Gong oder die inneren Kampfkünste wie Taijiquan. Unter Betätigung der Vorstellungskraft, die sich auf den Körper und dessen Umgebung richtet und oft auf die Nachahmung von Bildern, etwa Tierbildern zielt, wird in langsamen und fließenden Bewegungen der Organismus beruhigt und belebt.
Tierprodukte
In letzter Zeit wurde in den Medien auf die unrühmliche Rolle der chinesischen Medizin in Bezug auf die Ausrottung einiger vom Aussterben bedrohter Tierarten hingewiesen. Über die Jahrhunderte hat sich in China der Glauben verbreitet, dass Tierprodukte wie Genitalien von diversen Tieren (Tigerpenis), Seepferdchen, Geweihe usw. die Potenz kräftigen könnten. Diese sollen mit entsprechenden Kräutern das Nieren-Yang stärken. In westlichen Praxen finden solche Mittel so gut wie keine Anwendung.

Der Einsatz von Tierprodukten, wenn sie durch Tötung von bedrohten Arten oder durch unwürdige Haltung von Tieren gewonnen werden, muss auf das schärfste abgelehnt werden und steht im Widerspruch einer ganzheitlichen Medizin, die den Mensch als Teil der Natur betrachtet. Von unseren Lieferanten werden diese Tierprodukte nicht nach Österreich importiert!
Erkältungen die Zunge zeigen
Wie kann man sich am besten dagegen schützen? Mit ein paar kleinen Tricks bleiben Sie gesund. Ein Frühwarnsystem für eine beginnende Verkühlung beachten wir meist gar nicht. Oder haben sie sich heute schon einmal ihre Zunge angesehen?
In der traditionellen Chinesischen Medizin gilt die Zunge als Spiegel des Körpers. Sie kann sowohl Auskunft über die Ernährung als auch den Gesundheitszustand geben. Der beste Zeitpunkt die Zunge zu betrachten ist der frühe Morgen. Getränke oder Speisen haben noch keine Veränderung der Farbe oder des Belages verursacht. Die Form der Zunge sollte dem jeweiligen Körper angepasst sein, also nicht zu breit oder zu dick. Normalerweise hat die Zunge eine hellrote Farbe und einen dünnen, weißen Belag. Der Zungenbelag ändert sich bei falscher Ernährung oder einem Infekt. Dann kann er dicker werden und die Farbe erscheint weiß oder gelb, je nachdem ob Kälte oder Hitze im Körper überwiegt. Schon zu Beginn einer Verkühlung treten die Zungenpapillen rot hervor. Jetzt heißt es sofort handeln und das Immunsystem optimal zu unterstützen!

Oft reichen schon einige Tassen eines heißen Ingwertees mit Honig, um den Körper zu wärmen und die Erkältung zu vertreiben. Bei einem grippalen Infekt mit Fieber sollte man den Körper lieber schonen und leichte Gemüse- oder Getreidesuppen essen. Die klassische Hühnersuppe kommt erst nach Abklingen des Fiebers zum Einsatz. Dann kann sie das ermattete Immunsystem wieder aufbauen und den Körper stärken.
Zungendiagnostik
Erschrecken Sie nicht, denn manche Zungen weisen starke Risse oder Einkerbungen auf. Hier muss unterschieden werden in welchem Bereich der Zunge sie auftreten. Manche Kerben können angeboren sein. Liegen die Risse vor allem im mittleren Bereich der Zunge ist das oft ein Zeichen für ein nicht optimal funktionierendes Verdauungssystem mit Magen- und Darmproblemen. (Erfahren Sie mehr zum Thema Darmgesundheit). Bei einer speziell auf die Person abgestimmten Ernährung können die Risse wieder ganz verschwinden. Erscheint die Zunge sehr blass, kann ein Mangel vorliegen. Sehr häufig steckt dahinter ein beginnender Blutmangel. Der Körper muss also mit mehr blutbildenden Lebensmitteln versorgt werden. Eine rote, meist auch trockene Zunge deutet auf einen Säftemangel oder Yin-Mangel hin. In diesem Fall muss der Körper wieder mit genügend Flüssigkeit und aufbauenden Lebensmitteln versorgt werden. Bei hohem Fieber, das meist auch mit einem Austrocknen der Flüssigkeiten einhergeht und auch bei bestimmten stressbedingten Erkrankungen wie Burn-Out, zeigt sich ein roter Zungenkörper. Spezielle Veränderungen wie ein fleckiges Fehlen des Zungenbelages oder unterschiedlich gefärbte Bereiche sind für den Laien zwar erkennbar, doch für eine genaue Betrachtung ist hier ein Experte gefragt.
Mag. pharm. Schauer KG
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