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Pflanzenbeschreibungen durch das ganze Jahr

PFLANZE IM MAI: Chrysanthemenblüte (Flos Chrysanthemi)

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Chrysanthemenblüte (Flos Chrysanthemi) - JU HUA 


Die Chrysantheme ist eine Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Weltweit gibt es über 40 Arten, ursprünglich stammt diese Pflanze jedoch aus dem ostasiatischen Raum wo sie bereits seit über 3000 Jahren gezüchtet wird. Dort symbolisiert die kugelköpfige, farbenprächtige Blume den Herbst sowie eine lange Lebensdauer und ist sogar im Wappen der chinesischen Kaiserfamilie zu finden.

Die Pflanze wird aber nicht nur wegen ihrer Form- und Farbenvielfalt geschätzt, Chrysanthemenblüten finden auch als Heilkräuter in der TCM Verwendung.

Der Chrysanthemenblüten-Tee gilt als Stärkungsmittel und hat sich aufgrund seiner abkühlenden Wirkung, die das übermäßige Feuer im Lebermeridian vermindert, vor allem in China als bekömmliches Alltagsgetränk etabliert.


Chrysanthemenblüten-Tee hilft gegen unangenehme Hitzegefühle und Rötung des Gesichtes und wirkt unterstützend bei Erkältungen die mit Fieber und Kopfschmerzen einhergehen, sowie Migräne, Schwindel und Bluthochdruck.

Chinesischer Chrysanthemenblüten-Tee hat aber nicht nur einen kühlenden sondern auch einen klärenden Effekt – er verschafft Linderung bei tränenden und juckenden Augen wie dies etwa in der Heuschnupfenzeit häufig der Fall ist und eignet sich ebenso zur Entschlackung und Entgiftung des Körpers.

Die Blüten helfen zudem bei der Behandlung von Hautproblemen wie Akne bis hin zu Neurodermitis.



→ Unser Tipp: Chrysanthemenblütentee eignet sich durch seine erfrischende Wirkung ideal für heiße Sommertage!



Dazu einfach einige Blüten mit heißem Wasser übergießen und etwa 5-10 Minuten ziehen lassen. Am besten eignet sich hierfür eine Teekanne aus Glas, da sich beim Aufgießen die schönen großen Chrysanthemenblüten entfalten und somit auch für ästhetischen Genuss sorgen.






PFLANZE IM JUNI: HOLUNDER (Flos Sambuci)

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Sambucus nigra (Schwarzer Holunder)


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Der Holunderstrauch bietet im Frühling und Frühsommer eine wunderschöne weiße Blütenpracht, die einen starken und süßlichen Duft verbreitet. Holunder-Arten sind meist verholzende Pflanzen und wachsen als Halbsträucher, Sträucher oder kleine Bäume. Sie erreichen meist Wuchshöhen zwischen 1 und 15 Meter und sind sommergrün. Er ist in vielen heimischen Gärten anzutreffen und die Blüten bzw. Früchte lassen sich sehr rasch pflücken. 


Pharmakologische Wirkungen der Blüten

Die kleinen Blüten wirken schweißtreibend und sekretolytisch ("schleimverflüssigend", zähflüssiger Scheim, der in den Bronchien sitzt, und damit Hustenreiz und Entzündungen hervorruft, wird dünnflüssiger und kann leichter abgehustet werden).


Das wird bei der Behandlung von fieberhaften Erkrankungen (als "Schwitzkur") und Atemwegserkrankungen (Husten) sehr geschätzt.


Die Anwendung erfolgt innerlich als Teeaufguss:

  • 2 TL getrockneter Holunderblüten mit 150 ml heißem Wasser übergießen, 5-10 Minuten ziehen lassen und danach abseihen
  • Mehrmals täglich, besonders in der 2. Tageshälfte, 1-2 Tassen frisch bereiteten Tee trinken






PFLANZE IM JULI: SPITZWEGERICH

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Plantago lanceolata


In Gärten und auf Wiesen begegnet uns sehr häufig eine Pflanze mit eher unscheinbaren, walzenförmigen und bräunlichen Blüten, die auf einem blattlosen Stängel sitzen. Auffallend sind die abstehenden, gelblichweißen Staubblätter. Der Blütenschaft entspringt aus der Mitte der Blattrosette. Das sind charakteristische Erkennungsmerkmale eines Spitzwegerichs (Plantago lanceolata). Er gehört zur Familie der Plantaginaceae (Wegerichgewächse). 



Pharmakologisch relevant sind die Blätter des Spitzwegerichs. Diese enthalten Schleime, das Iridoidglycosid Aucubin, Gerbstoffe, Flavonoide, Kieselsäure, Bitterstoffe und Mineralstoffe (Zink und Kalium).

Iridoide sind sekundäre Pflanzenstoffe. Sie dienen dem  Schutz, sowie der Abwehr der Pflanze vor Fressfeinden und der Entfaltung antimikrobieller Wirkungen.



Innerliche Anwendung

Zur Reizlinderung bei Entzündungen der oberen Luftwege sowie der Mund- und Rachenschleimhaut ist er ideal einsetzbar. Durch die "einhüllende" Wirkung des Schleims werden entzündete Schleimhautstellen vor lokalen Reizungen geschützt. Quälender Hustenreiz wird gemildert und das Abhusten erleichtert.


  • Spitzwegerichsirup: 3-4x täglich 1 Esslöffel (Kinder: 1 Teelöffel) voll einnehmen. Nicht für Diabetiker geeignet.
  • Bestandteil vieler Hustensäfte und -teemischungen
  • Zubereitung Teeaufguss: Für eine Tasse Tee 1 Teelöffel voll mit kochendem Wasser übergießen und nach 10 Minuten abseihen. Mehrmals täglich 1 Tasse frisch bereiteten Tee langsam trinken.



Äußerliche Anwendung

Bei Hautentzündungen entfaltet er eine leicht antibiotische Wirkung. Gut einsetzbar auch bei Insektenstichen!




PFLANZE IM AUGUST: RINGELBLUME

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Calendula officinalis

In diesem Monat betrachten wir eine prächtig blühende Pflanze, die man an ihrer orange-gelben-rötlichen Farbe erkennt. Die ca. 30 cm hohe Ringelblume gehört zur Familie der Asteraceae (Korbblütler) und zeichnet sich durch behaarte, verzweigte Stängel aus. Die Blätter sind länglich, die Blütenköpfchen erscheinen in leuchtendem Gelb bis Orange und stehen einzeln an Blütenstängeln. Ihr Durchmesser beträgt ungefähr 4 cm. Am Blütenkorbrand stehen die Zungenblüten, diese werden gemeinsam mit Röhrenblüten getrocknet als Arznei verwendet oder weiterverarbeitet. 


Neben ihrem hübschen Aussehen hat die Ringelblume medizinisch und pharmakologische Bedeutungen, die bereits bei Hildegard von Bingen im 12. Jahrhundert Erwähnung finden. Bekannt war sie seit der Antike als Färbemittel und Gewürz. Verantwortlich für die intensive Färbung der Blüten sind natürliche Farbstoffe (Carotin, Xanthophyll). Zusätzlich beinhalten die Blüten ätherische Öle, Bitterstoffe, Flavonoide*, Saponine** und Schleimstoffe. 


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Die Blüten der Ringelblume sind Bestandteil vieler Wundheilungssalben, da sie die Wundheilung fördern, entzündungshemmend wirken und eine leicht antimikrobielle Wirkung entfalten.

Ein Klassiker und Hausmittel ist die allgemein bekannte Ringelblumensalbe, die in jeder Apotheke hergestellt werden kann oder als Fertigprodukt im Handel ist. Aufgetragen auf kleinen und/oder schlecht heilenden Wunden, Abschürfungen, Quetschungen, etc. bewirkt sie eine rasche Wundheilung und pflegt die Haut zusätzlich bei rauer, beanspruchter Haut. 


Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum kann mit einem warmen Teeaufguss mehrmals täglich gespült oder gegurgelt werden. Dafür werden ca. 1/2-1 Teelöffel Blüten mit 150 ml heißem Wasser übergossen. 10 Minuten Ziehzeit ist erforderlich.


Hinweis: Bei bekannter Allergie gegen Korbblütler sind allergische Reaktionen möglich!


In der Homöopathie finden sich die Ringelblume als Calendula officinalis in verschiedenen Potenzen als Globuli, Salbe oder Dilution. Anwendung findet sie zur Wundheilung, bei Hautentzündungen, Geschwüren, Verbrennungen, wulstigen Narben, Riss- und Quetschwunden etc. 


* Flavonoide sind farblose oder gelbgefärbte Substanzen und werden vorwiegend in Blüten und Blättern gebildet. Sie kräftigen die Wände von Blutgefäßen. 
** Saponine sind Pflanzenstoffe, die gut wasserlöslich sind und auf Grund ihrer hohen Oberflächenaktivität in wässriger Lösung schäumen. Sie wirken auswurffördernd und harntreibend.



Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 8.30 bis 18:00

Samstag von 9.00 bis 12.00

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