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PFLANZE IM AUGUST: RINGELBLUME

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Calendula officinalis

In diesem Monat betrachten wir eine prächtig blühende Pflanze, die man an ihrer orange-gelben-rötlichen Farbe erkennt. Die ca. 30 cm hohe Ringelblume gehört zur Familie der Asteraceae (Korbblütler) und zeichnet sich durch behaarte, verzweigte Stängel aus. Die Blätter sind länglich, die Blütenköpfchen erscheinen in leuchtendem Gelb bis Orange und stehen einzeln an Blütenstängeln. Ihr Durchmesser beträgt ungefähr 4 cm. Am Blütenkorbrand stehen die Zungenblüten, diese werden gemeinsam mit Röhrenblüten getrocknet als Arznei verwendet oder weiterverarbeitet. 


Neben ihrem hübschen Aussehen hat die Ringelblume medizinisch und pharmakologische Bedeutungen, die bereits bei Hildegard von Bingen im 12. Jahrhundert Erwähnung finden. Bekannt war sie seit der Antike als Färbemittel und Gewürz. Verantwortlich für die intensive Färbung der Blüten sind natürliche Farbstoffe (Carotin, Xanthophyll). Zusätzlich beinhalten die Blüten ätherische Öle, Bitterstoffe, Flavonoide*, Saponine** und Schleimstoffe. 


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Die Blüten der Ringelblume sind Bestandteil vieler Wundheilungssalben, da sie die Wundheilung fördern, entzündungshemmend wirken und eine leicht antimikrobielle Wirkung entfalten.

Ein Klassiker und Hausmittel ist die allgemein bekannte Ringelblumensalbe, die in jeder Apotheke hergestellt werden kann oder als Fertigprodukt im Handel ist. Aufgetragen auf kleinen und/oder schlecht heilenden Wunden, Abschürfungen, Quetschungen, etc. bewirkt sie eine rasche Wundheilung und pflegt die Haut zusätzlich bei rauer, beanspruchter Haut. 


Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum kann mit einem warmen Teeaufguss mehrmals täglich gespült oder gegurgelt werden. Dafür werden ca. 1/2-1 Teelöffel Blüten mit 150 ml heißem Wasser übergossen. 10 Minuten Ziehzeit ist erforderlich.


Hinweis: Bei bekannter Allergie gegen Korbblütler sind allergische Reaktionen möglich!


In der Homöopathie finden sich die Ringelblume als Calendula officinalis in verschiedenen Potenzen als Globuli, Salbe oder Dilution. Anwendung findet sie zur Wundheilung, bei Hautentzündungen, Geschwüren, Verbrennungen, wulstigen Narben, Riss- und Quetschwunden etc. 


* Flavonoide sind farblose oder gelbgefärbte Substanzen und werden vorwiegend in Blüten und Blättern gebildet. Sie kräftigen die Wände von Blutgefäßen. 
** Saponine sind Pflanzenstoffe, die gut wasserlöslich sind und auf Grund ihrer hohen Oberflächenaktivität in wässriger Lösung schäumen. Sie wirken auswurffördernd und harntreibend.



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