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PFLANZE IM JULI: SPITZWEGERICH

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Plantago lanceolata


In Gärten und auf Wiesen begegnet uns sehr häufig eine Pflanze mit eher unscheinbaren, walzenförmigen und bräunlichen Blüten, die auf einem blattlosen Stängel sitzen. Auffallend sind die abstehenden, gelblichweißen Staubblätter. Der Blütenschaft entspringt aus der Mitte der Blattrosette. Das sind charakteristische Erkennungsmerkmale eines Spitzwegerichs (Plantago lanceolata). Er gehört zur Familie der Plantaginaceae (Wegerichgewächse). 



Pharmakologisch relevant sind die Blätter des Spitzwegerichs. Diese enthalten Schleime, das Iridoidglycosid Aucubin, Gerbstoffe, Flavonoide, Kieselsäure, Bitterstoffe und Mineralstoffe (Zink und Kalium).

Iridoide sind sekundäre Pflanzenstoffe. Sie dienen dem  Schutz, sowie der Abwehr der Pflanze vor Fressfeinden und der Entfaltung antimikrobieller Wirkungen.



Innerliche Anwendung

Zur Reizlinderung bei Entzündungen der oberen Luftwege sowie der Mund- und Rachenschleimhaut ist er ideal einsetzbar. Durch die "einhüllende" Wirkung des Schleims werden entzündete Schleimhautstellen vor lokalen Reizungen geschützt. Quälender Hustenreiz wird gemildert und das Abhusten erleichtert.


  • Spitzwegerichsirup: 3-4x täglich 1 Esslöffel (Kinder: 1 Teelöffel) voll einnehmen. Nicht für Diabetiker geeignet.
  • Bestandteil vieler Hustensäfte und -teemischungen
  • Zubereitung Teeaufguss: Für eine Tasse Tee 1 Teelöffel voll mit kochendem Wasser übergießen und nach 10 Minuten abseihen. Mehrmals täglich 1 Tasse frisch bereiteten Tee langsam trinken.



Äußerliche Anwendung

Bei Hautentzündungen entfaltet er eine leicht antibiotische Wirkung. Gut einsetzbar auch bei Insektenstichen!




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Montag bis Freitag von 8.30 bis 18:00

Samstag von 9.00 bis 12.00

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