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Pflanzenbeschreibungen durch das ganze Jahr

PFLANZE IM JÄNNER: KNOBLAUCH

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Knoblauch (Allium sativum)


Obwohl die Knoblauchzwiebel  wegen seines Geruchs oftmals nicht die Nase erfreut, hat er doch wichtige Funktionen in der Küche und für die Gesundheit.

Er gehört zu den Lauch- bzw. Liliengewächsen und ist eine 25 bis über 70 cm hohe krautige Pflanze. Die eiförmige oder rundliche Hauptzwiebel wird von zahlreichen Nebenzwiebeln („Zehen“) umgeben.


Charakteristische Inhaltsstoffe sind schwefelhaltige Verbindungen wie Alliin, die beim Zerkleinern und Trocknen durch ein Enzym (Alliinase)  in Allicin übergehen. Allicin hat eine „antibiotische“ Wirkung.

In der Volksheilkunde ist der Knoblauch seit langer Zeit ein beliebtes „Gesundheitsmittel“. Innerlich eingenommen hat er einen positiven Effekt bei erhöhten Cholesterinwerten (leicht cholesterinsenkend) und wirkt gegen Arteriosklerose. Zusätzlich wirkt er gefäßerweiternd und daher leicht blutdrucksenkend.

In eine Knoblauchzehe beißen und diese dann auch noch zu verspeisen ist nicht jedermanns Geschmack, daher gibt es viele Fertigprodukte in Form von Dragees oder Tabletten, die eine geruchlose Einnahme versprechen.


Hinweise:

  • Knoblauch ist alleine nicht in der Lage erhöhte Blutdruck- oder Cholesterinwerte zu senken, dafür ist bitte ein Arzt zu kontaktieren, der die weiteren Schritte abklärt, aber er dient als Unterstützung und zur Vorbeugung! 
  • Nebenwirkungen sind kaum bekannt, bei übermäßigem Verzehr kann es zu Magen-Darm-Beschwerden oder allergischen Reaktionen kommen.
  • Wechselwirkungen: Blutgerinnungshemmende Medikamente



PFLANZE IM FEBRUAR: SALBEI (Salvia officinalis)

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Der Echte Salbei zählt zu den bekanntesten und gebräuchlichsten Arznei- und Gewürzpflanzen. Seine Heimat ist das Mittelmeergebiet, allerdings wird die Pflanze auch in Mitteleuropa kultiviert und gerne in Gemüsegärten angebaut.

Charakteristisch sind seine samtigweichen, filzig behaarten, grau-grünen Blätter. Diese werden in frischer oder getrockneter Form in der Medizin verwendet. 

Neben einer adstringierenden (zusammenziehenden) und schweißhemmender Wirkung, zeigen Salbeiblätter einen entzündungshemmenden Effekt und haben zusätzlich antibiotische und virustatische Eigenschaften. Außerdem wird die Milchbildung reduziert und die Abstillung gefördert.

Für die oben genannten Eigenschaften sind folgende Hautwirkstoffe verantwortlich: Ätherische Öle (Thujon und Cineol), Bitterstoffe und Gerbstoffe. 


Anwendungsgebiete:

  • Bei Entzündungen von Zahnfleisch, Mund- und Rachenschleimhaut sowie bei Prothesendruckstellen. Hier zeigen Gurgellösungen mit dem warmen Teeaufguss lindernde Wirkung (1 Teelöffel pro Tasse als Teeaufguss mehrmals täglich). 
  • Magen- und Darmbeschwerden können ebenfalls mit Salbeitee beruhigt werden. Mehrmals täglich eine Tasse warmen Tee 1/2 Stunde vor den Mahlzeiten trinken.
  • Durch seine adstringierende Wirkung wird Salbei bei vermehrter Schweißsekretion verwendet. 



Warnhimweise:

Salbeiblätter oder deren Zubereitungen sollten nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden!

In der Schwangerschaft ist von der Einnahme abzuraten!




PFLANZE IM MÄRZ: Ingwer (Zingiberis officinalis)

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Ingwer findet nicht nur in der Küche als Gewürz Verwendung, sondern ist auch ein traditionelles pflanzliches Heilmittel in westlicher und traditioneller chinesischer Medizin (TCM).

Er ist eine tropische Pflanze und wächst vorwiegend in Indien, Indonesien, China, Südamerika und Australien. Verwendet werden die Teile des Wurzelstocks (Rhizoma Zingiberis) in getrockneter Form.

Vom Geschmack ist der Ingwer scharf, brennend-würzig und nach der Einnahme breitet sich eine wohlige Wärme im Körper aus. Dafür sind die Scharfstoffe verantwortlich. Die ätherischen Öle geben dem Ingwer seinen aromatischen Geruch.



Anwendung findet der Ingwer bei Verdauungsbeschwerden wie Übelkeit, Völlegefühl, Blähungen und Appetitlosigkeit. Die Verdauungssaftsekretion wird angeregt und die Darmperistaltik gesteigert.


Außerdem ist er ein bewährtes Mittel bei Reiseübelkeit: Ein Teelöffel getrocknete, gepulverte Ingwerwurzel wird im Bedarfsfall mit etwas Flüssigkeit eingenommen.


In der TCM wird neben der getrockneten Wurzel (Zingiberis rhizoma, Gan jiang) auch die frische Form verwendet (Zingiberis rhizoma recens, Shen jiang). Wie in der westlichen Medizin wird die Wärme und die Schärfe gegen Verdauungsbeschwerden und Übelkeit genutzt. Ingwer wärmt den Mittleren Erwärmer (Magen und Milz) und inneres Kältegefühl wird gemildert.



Ingwer wird auch sehr gerne in Keksen und Suppen verwendet, aber auch in Teemischungen und als Gewürz.



PFLANZE IM APRIL: Astragaluswurzel, HUANG QI (Radix Astragali)

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Die Astragaluswurzel (auch Traganthwurzel) ist eine häufig verwendete chinesische Arzneidroge aus der Familie der Fabaceae (Schmetterlingsblütler).


Sie zählt zu den sehr mild wirkenden Kräutern der Traditionellen Chinesischen Medizin und wird typischerweise als getrocknete Wurzel – Radix Astragali – eingesetzt, meist in Kombination mit anderen chinesischen Heilkräutern.



Die Pflanze stimuliert das Immunsystem und gilt deshalb als wirksames Mittel bei Erkältungen, wiederkehrenden Infekten, schlecht heilenden Wunden und bei allgemeiner Schwäche.

Die chinesische Bezeichnung „Huang Qi“ bedeutet „Große Lebenskraft“.


In der TCM kommt die Astralaguswurzel bei einem Mangel des „Qi“ (der sog. Lebenskraft) zum Einsatz, sie stärkt und fördert das Qi bei Ermüdung, Durchfall, Kraft- und Appetitlosigkeit.


Treten erste Symptomen einer Erkältung auf, hilft die Astragaluswurzel das Immunsystem zu stärken und die Widerstandskräfte zu erhöhen. Sie verbessert die Regeneration des Organismus und regt die Selbstheilungskräfte des Körpers an.


Astragalus wird darüber hinaus zur Behandlung von Diabetes, Herzerkrankungen, Leber und Nierenleiden genutzt. Neuere Studien weisen zudem auf eine immunmodulierende Wirkung bei Allergien wie etwa Heuschnupfen hin.

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Unser Allergietipp!


Trinken Sie vor und während der Allergiesaison täglich 1-2 Tassen Astragaluswurzeltee!

Zubereitung: 3g in 300 ml Wasser kurz aufkochen (max. 20min) und noch warm trinken


Muss es schnell gehen, empfehlen wir Lectranal Kapseln. www.lectranal.at


Leiden Sie an Heuschnupfen? Wir beraten Sie gerne, Ihre Einhorn-Apotheke!




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