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Naturmedizin

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Venenbeschwerden

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Venen stellen einen Teil des weit verzweigten Blutgefäßnetzes dar und sind für den Rücktransport des sauerstoffarmen Blutes aus den Geweben zum Herz verantwortlich. In den Beinen müssen sie gegen die Schwerkraft arbeiten und das Blut nach oben befördern. Damit ein Zurückfließen und Absacken des Blutes verhindert wird, sind sie mit Taschenklappen ausgestattet. Diese bilden eine Art Ventil, das den Weg zum Herzen freigibt, den Weg zurück aber versperrt. Zusätzlich unterstützt die umgebende Muskulatur als Muskelpumpe den Transport, indem sie die Vene bei jeder Muskelkontraktion zusammendrückt und somit das Blut herzwärts  presst. Die Muskel-Venen-Pumpe ist bei Beinbewegung aktiv, d.h. nach langem Stehen oder Sitzen können die Beine anschwellen.

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Foto: www.pflege-kurse.de

 

 

In den Beinen befinden sich drei Arten von Venen:

1.)    Tiefe Venen

2.)    Oberflächliche Venen (bilden Netzwerk unter der Haut)

3.)    Perforansvenen (verbinden oberflächliches und tiefes Venensystem)

 

KRAMPFADERN

Das Klappensystem funktioniert nur bei einem ausreichendem Spannungszustand der Venenwand. Reicht dieser nicht aus (z.B. durch eine Bindegewebsschwäche), schließen die Klappen nicht mehr richtig (Venenklappeninsuffizienz). Blut fließt zurück ins Gewebe. Zusätzlich wird die Gefäßwand durch den Rückfluss des Blutes ausgedehnt. Die Muskelpumpe ist aufgrund des zusätzliche Übermaßes an Blut überlastet, so dass eine vermehrte Blutfülle im unteren Abschnitt des Beines entsteht. Über einen längeren Zeitraum wird die Haut dadurch geschädigt, was letztlich offene Geschwüre und Wunden verursachen kann.

 

Ursachen:

  • Erblich bedingte Bindegewebsschwächen
  • Überwiegend stehende oder sitzende Tätigkeiten
  • Hohes Körpergewicht
  • Altersbedingte unelastische Venenwände
  • Hormonelle Einflüsse wie Schwangerschaft oder die Einnahme der Pille

 

Symptome:

  • Sichtbare verdickte Venen
  • Schweregefühl
  • Ziehende Schmerzen
  • Schwellungen (Knöchel)
  • Hitzegefühl in den Beinen
  • Krämpfe
  • Im fortgeschrittenem Stadium kommt es zu Verfärbungen und Verhärtungen der Haut. Offene Geschwüre können folgen.

 

Therapie:

Bei Venenbeschwerden jeglicher Art ist eine ärztliche Kontrolle ratsam!

 

 

Regelmäßige Bewegung stärkt die Muskulatur in den Beinen

Alle Bewegungsformen bei denen Fuß- und Beinmuskulatur beansprucht werden, sind besonders zu empfehlen: Spazieren gehen, Wandern, leichtes Jogging, Schwimmen, Radfahren, Gymnastik, …

Bei langen Reisen in beengten Räumen (Flugzeug, Auto, Bus): Pausen einlegen, Beine vertreten, aufstehen. Im Sitzen Beine bewegen, kreisen, abwechselnd mit Ferse und Zehen auf den Boden tippen. Das Tragen von Kompressionsstrümpfen ist empfehlenswert.

 

Vermeiden von Wärme und Hitze

Wärme führt zu einer Erweiterung der Blutgefäße, deshalb ist bei Venenbeschwerden ratsam intensive Wärme- oder Hitzebestrahlung zu meiden (Sonnenbäder, Sauna oder zu heißes Badewasser). Kühle Fußbäder, Wassergüsse regen die Durchblutung der Haut an und erhöhen den Spannungszustand der Blutgefäße.

 

 

Kompressionsstrümpfe

Sie verteilen den Druck nach einer festgelegten Druckabstufung und erhöhen somit die Leistung der Muskelpumpe, beschleunigen die Strömung des venösen Blutes und sorgen dafür, dass die Venenklappen wieder verschließbar sind. Kompressionsstrümpfe sollten nur unter fachmännischer Beratung in der Apotheke oder Bandagisten gekauft werden. Teilweise werden sie auch ärztlich verordnet. Je nach Schweregrad unterscheidet man vier Kompressionsklassen.

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Phytopharmaka

Bewährt haben sich rezeptfreie Produkte mit den pflanzlichen Inhaltsstoffen der Rosskastanie und des roten Weinlaubs. Die in der Rosskastanie enthaltenen Wirkstoffe wirken abdichtend auf die Gefäßwände und verhindern das Austreten von Flüssigkeiten ins umliegende Gewebe. Im roten Weinlaub sind Flavonoide enthalten, die eine entzündungshemmende Funktion haben und für Elastizität und Wanddichte (Kapillarabdichtung) der Blutgefäße verantwortlich sind. (z. B. Antistax®)

Eine Kombination von äußerlicher Anwendung (kühlende Salben, Beinsprays oder Gele) und innerlicher Einnahme sind zu empfehlen.

 

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Venodril Tropfen

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Homöopathisches Mittel bei Durchblutungsstörungen der Venen mit Schweregefühl, Schmerzen und Schwellungen der Beine und Krampfaderleiden.

 

Anwendung:

Bei plötzlich auftretenden, heftigen Beschwerden alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 6x täglich, je 10 Tropfen einnehmen Bei länger dauernder Verlaufsform 1-3x täglich je 20 Tropfen einnehmen.

Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Anwendungen zu reduzieren.

Die Tropfen werden verdünnt mit etwas lauwarmen Wasser vor den Mahlzeiten eingenommen.

 

 

Inhaltsstofe: Steinklee, Rosskastanie, Zaubernuss, Mariendistel

 

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