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Neurodermitis

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(Atopisches Ekzem, Atopische Dermatitis, Endogenes Ekzem)

Neurodermitis ist eine angeborene chronische Hauterkrankung mit juckenden, geröteten oberflächlichen Entzündungen (Ekzemen) vorwiegend an den Beugeseiten von Armen und Beinen, sowie am Hals und im Gesicht. Die Symptome treten in Schüben auf. Mögliche Auslöser und „Provokationsfaktoren“ sind Inhaltsstoffe von Kleidung (z. Bsp. Wollfasern), Hitze und Kälte, zu häufiges Waschen mit Seife, psychische Belastungen und Stress.

 

Neurodermitis ist nicht heilbar, aber man kann durch eine tägliche gewissenhafte Pflege die Symptome mildern und die symptomfreien Intervalle ausdehnen.

 

Besonders betroffen sind Menschen mit einer atopischen Disposition, d.h. mit einer Neigung des Immunsystems überempfindlich auf bestimmte Substanzen und Reize in der Umgebung zu reagieren. Das kann sich nun als „Neurodermitis“ über die Haut äußern, oder als „Heuschnupfen“ (über die Schleimhäute) sowie als „allergisches Asthma“ (über die Atemwege).

 

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Foto: www.eucerin.at

 

 

Weitere Nebensymptome:

  • Haut reagiert beim Kratzen nicht mit roten, sondern mit weißen Striemen
  • Trockene, schuppige Haut
  • Blasser, leicht grauer Teint
  • Juckreiz nach dem Schwitzen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Doppelte Lidfalte unter dem Auge, dunkle Ränder um die Augenhöhlen

 

Belastend ist vor allem der quälende Juckreiz, der zum Kratzen „verführt“. Dies sollte aber unterlassen werden, da die empfindliche Haut gereizt wird und der Juckreiz noch verstärkt werden kann!

In den meisten Fällen liegt als Ursache eine Störung der natürlichen Hautbarriere vor. Durch eine Schwächung dieser Schutzfunktion des Körpers können Allergene, Krankheitserreger und unerwünschte Stoffe leichter eindringen. Die Hautbarriere besteht überwiegend aus Wachsen (Ceramiden). Diese „Fettschicht“ verhindert unkontrollierten Austritt von Flüssigkeit aus den unteren Hautschichten. Bei einer gestörten Barrierefunktion der Haut kommt es zu einem Feuchtigkeitsverlust und in weiterer Folge zur Trockenheit der Haut. Durch den verringerten Wasser- und Fettgehalt, die verminderte Talgproduktion und die Störung der Schweißregulation ist die Haut gerötet und gereizt.

 

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Foto: www.dermasence.at

 

Ziel jeder Neurodermitis-Therapie ist eine Basispflege, die die gestörte Hautbarriere verbessert, stärkt bzw. wieder aufbaut!

 

Therapie

Eine tägliche Basispflege ist in der Neurodermitis-Therapie besonders wichtig! Das tägliche Eincremen und Pflegen der Haut mit hochwertigen, gut verträglichen Pflegeprodukten kann die symptomfreien Intervalle verlängern.

In der akuten Phase ist es oft erforderlich neben der Basispflege leichte kortisonhältige Cremen zu verwenden (mit Rücksprache des behandelnden Arztes). In der Apotheke stehen aber auch viele rezeptfreie Produkte zur Akutpflege und Juckreizstillung bereit.

 

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Foto: www.larocheposay.de

 

Auf sehr trockenen Hautarealen empfiehlt sich das Auftragen von fetthaltigen Salben oder Fettsalben. Lotionen und Cremen enthalten mehr Feuchtigkeit und sind daher für nässende, akute Ekzeme gut geeignet. Zum Duschen oder Baden sind spezielle Badeöle, Duschpflegeprodukte und Shampoos erhältlich. 

 

Achten Sie besonders auf den Zusatz von Omega-3- und 6-Fettsäuren (z.Bsp. Nachtkerzenöl), die besonders wichtig für die Hautbarriere sind. Um die positive Wirkung noch zu verstärken, können Nachtkerzenölkapseln eingenommen werden!

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Foto: www.purecaps.net

 

 

Text: DO

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