Einhorn Apotheke Wels

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Wir beraten Sie kompetent und umfassend und helfen bei der Auswahl des richtigen Produktes.

Naturmedizin

Natürliche Stoffe aus der Natur fördern Gesundheit und Wohlbefinden.

Aktuelles

Sonnenschutz

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Ein vernünftiger Umgang mit Sonnenlicht ist ein wesentlicher Faktor um Hautkrebs vorzubeugen!


Sonnenlicht ist ein wichtiger und lebensnotwendiger Bestandteil des Lebens und unserer Gesundheit. Allerdings kann die wärmende und angenehme Wirkung auf der Haut ohne entsprechende Schutzmaßnahmen gesundheitsschädliche Folgen haben. Lange Sonnenbäder mit intensiver UV-Bestrahlung verursachen schmerzende verbrennungsähnliche und zellschädigende Reaktionen, die zum Hautkrebs führen können.

Der Körper ist in der Lage eigene Schutzmechanismen gegen Sonneneinstrahlung aufzubauen und kann geringe Schäden an der Zellsubstanz durch eigene „Reparatur-Enzyme“ ausbessern. Bei immer wiederkehrender und intensiver Sonnenbestrahlung sind diese körpereigenen Mechanismen überfordert und dauerhafte Schäden an der DNA können nicht mehr repariert werden!

Der Körper braucht Unterstützung durch Sonnenschutz! 

Nach längerer, ungeschützter Sonnenbestrahlung erzeugt UV-Strahlung Rötungen, Schmerzen und brennende Symptome. Im schlimmsten Fall kann das zu Schwellungen und Blasenbildung führen. In weiterer Folge lösen sich die betroffenen Hautteile ab.

Wichtig ist Kühlung und Pflege der Haut, damit die Beschwerden nachlassen. Das lässt sich gut mit „After-Sun-Podukten“ oder Kühlgelen mit Arnika oder Kamille erzielen, die nach dem Sonnenbad aufgetragen werden. Diese enthalten kühlende, feuchtigkeitsspendende, hautberuhigende, pflegende und entzündungshemmende Inhaltsstoffe.

Besonders angenehm sind Produkte in Schaumform, da sich diese besonders leicht auf der empfindlichen Haut auftragen und verteilen lassen (z.B. Bepanthen Schaumspray der Firma Bayer). Als Hausmittel empfehlen sich kühlende Umschläge mit Topfen oder Joghurt.

Das Sonnenbrandrisiko ist abhängig vom Hauttyp, von der geographischen Lage sowie Jahres- und Tageszeit. Neben Bekleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille ist die Wahl des richtigen Sonnenschutzproduktes wichtig. 

Beachten Sie:

  • Das Sonnenschutzprodukt großzügig ca. 20-30 Minuten vor der Sonnenexposition auftragen (keine freien Körperstellen vergessen!) 
  • Wiederholen Sie die Anwendung nach längerem Aufenthalt im Wasser (auch bei wasserfesten Sonnenschutzprodukten)
  • Meiden Sie trotz Sonnenschutz die sonnenintensivsten Tageszeiten und halten Sie sich an schattigen Orten auf

Babys - Kleines Wunder, großes Glück!

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Besondere Pflege für zarte Babyhaut

Endlich ist der Geburtstermin gekommen, Mutter und Kind haben die Geburt hinter sich gebracht und der heiß ersehnte neue Erdenbürger ist da. Nun fängt ein neuer Lebensabschnitt für die frischgebackenen Eltern an, denn das Baby hat viele Bedürfnisse, die gestillt werden wollen. Dies beansprucht viel Zeit und Aufmerksamkeit, aber man wird durch ein liebes Lächeln immer wieder belohnt!

 

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Foto: www.frauenzimmer.de

Der Bereich Babypflege ist besonders wichtig, denn diese hat Auswirkung auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Kindes. Da der Säureschutzmantel der Haut eines Säuglings noch nicht vollständig ausgebildet ist, ist die Haut äußerst sensibel und empfindlich. Aus diesem Grund dürfen Babys nicht täglich gebadet werden. Zu häufiges Baden trocknet die Haut zu stark aus. Zweimal pro Woche reicht vollkommen aus. Wenn das Kind dazwischen sauber gemacht werden muss, reicht das Abwaschen mit einem feuchten Waschlappen oder mit speziellen Baby-Reinigungstüchern.

Besonderes Augenmerk gilt dem Windelbereich, hier herrscht ein feuchtes Milieu, in dem sich Keime "wohlfühlen" und Entzündungen und Infektionen auslösen können. Zur Vorbeugung stehen diverse Pflegecremen zur Verfügung, die intensiv pflegen und einen feuchtigkeitsabweisenden Schutzfilm auf der Haut bilden und der Nässe bzw. Rötungen und Reizungen entgegen wirken.

Achten Sie besonders auf die Inhaltsstoffe in den Pflegeprodukten. Nicht erwünscht sind synthetische Duft- und Farbstoffe, PEG-Derivate, Emulgatoren, Paraffine, Alkohol und Konservierungsstoffe. 
Unsere Empfehlung: Produkte von Mama Aua!  mit hochwertigen und gut verträglichen Inhaltsstoffen für die tägliche Pflege von Babys und Kindern. 

 

Viele weitere Informationen und Tipps rund ums Baby mit gratis E-Book zum Download finden Sie auf www.bambiona.de!

 

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Foto: www.familie.de

Text wurde uns zur Verfügung gestellt (leicht abgeänderte Fassung). Vielen Dank!

Schlaf und Entspannung

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Somne, quies rerum, placidissime, Somne, deorum,

pax animi, quem cura fugit, qui corpora duris

fessa ministeriis mulces reparasque labori …


Schlaf, du Ruhe der Wesen, o Schlaf, du sanftester der Götter,

Friede der Seele, den die Sorge flieht, der du die Körper, die

von harten Mühen erschöpft, mild zur Ruhe bringst und wieder

kräftigst zu neuer Arbeit …

Ovid (Metamorphosis 11, 623ff – Apostrophe an den Schlaf)[1]



Ovid, ein römischer Dichter (43 v.Chr. – ca. 17 n. Chr.), verdeutlicht in dieser kurzen Textpassage seiner Metamorphosen, welchen hohen Stellenwert Schlaf und die damit resultierende Erholungsphase für den Menschen einnimmt.


In der Zeit des Schlafes finden Regenerations-, Reparatur- und Aufbauprozesse bei Körper und Seele statt. Er ist unentbehrlich und absolut notwendig! Jeder Mensch legt für sich individuell sein persönliches Schlaf- und Ruheprogramm fest um ein allgemeine Wohlbefinden zu erreichen. Beim gesunden Menschen wechseln sich Ruhe- und Schlafphasen in einem etwa 24-stündigen Rhythmus ab.


Leider kommt es in vielen Fällen durch diverse Einflüsse zu unregelmäßigen Schlafzeiten oder auch zu Schlafstörungen, die in Müdigkeit, Unkonzentriertheit, vermehrter Gereiztheit, etc. gipfeln. Die Leistungsfähigkeit kann nicht mehr in dem Ausmaß, wie nach einem gesunden Schlaf, erbracht werden. Das Problem liegt hierbei auch in der Verarbeitung von Geschehnissen, Erlebnissen oder traumatischen Erfahrungen. Manchmal ist es schwierig abzuschalten und das erschwert die Einschlafphase. Zahlreiche Medikamente können Schlafbeschwerden verursachen.


Bei chronischen Beschwerden beim Ein- oder Durchschlafen besteht eine ernsthafte Gesundheitsgefährdung! Schlafstörungen müssen ernst genommen werden, da sie auch ein Symptom einer schweren Erkrankung sein können.



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Egal ob Mensch oder Tier: Schlaf ist für alle wichtig! (Fotos: www.zoovienna.at)



Während der Mensch schläft, werden verschiedene Phasen durchlaufen: [2]

1.) NON-REM-Phase: Tiefschlafphase (non rapid eye movement)

  • Blutdruck und Körpertemperatur sinken phasenweise ab
  • keine Träume
  • der Schlafende ist schwer weckbar (vor allem im Tiefschlaf)

Stadium 1: Übergang zwischen Wachen und Schlafen

Stadium 2: stabiler Schlaf, völlige Entspannung

Stadium 3: Tiefschlaf

Bevor der Körper in die REM-Phase wechselt, erfolgt der Wechsel vom Tiefschlaf zum stabilen Schlaf.


2.) REM-Phase: Traumphase (rapid eye movement)

  • Charakterisiert durch schnelle Bewegungen der Augäpfel
  • Puls und Atmung werden schneller und unregelmäßig
  • Blutdruck zeigt Schwankungen
  • Muskeltonus ist herabgesetzt
  • häufiges Träumen

Die beiden Phasen wechseln sich ungefähr stündlich ab, allerdings so, dass die REM-Phasen allmählich länger werden, während die NON-REM-Phasen kürzer werden.


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Foto: Sonnentor


Schlafstörungen – eine große Belastung für Betroffene

Schlafstörungen werden grundsätzlich in Einschlaf- und Durchschlafstörungen unterschieden. Wie schon in der Einleitung erwähnt gibt es eine Vielzahl an psychischen, körperlichen und äußeren Ursachen, die zu einem unregelmäßigen Schlafrhythmus oder zu Störungen führen können. Wichtig ist, das „Problem bei der Wurzel zu packen“, also Ursachenforschung zu betreiben. Oftmals können Schlafstörungen kurzfristig eintreten (z.Bsp. vor einer wichtigen Prüfung, vor Operationen, bei Erkrankungen mit Fieber, neue ungewohnte Matratze, Licht etc.). Diese verschwinden wieder durch direktes Einwirken auf den „Störfaktor“. Man spricht von einer chronischen Schlafstörung wenn diese länger als drei Wochen andauert!


Einschlafstörungen führen zur einer Verkürzung der Gesamtschlafzeit, da die betroffene Person lange Zeit nicht einschlafen kann und sich somit der gesamte Schlafphasenzyklus nach hinten verschiebt. Oftmals stehen quälende Gedanken im Vordergrund oder eine übermäßige Verarbeitung von Geschehnissen oder Erlebnissen des Tages.


Durchschlafstörungen zeigen sich in häufigem Wiederaufwachen, das bedeutet eine Unterbrechung der einzelnen Schlafphasen. In vielen Fällen können die Betroffenen dann nicht mehr einschlafen und liegen wach bis zum Morgen. Manchmal schläft die Person nach dem Aufwachen wieder ein um nach einer gewissen Zeit wieder zu erwachen. Die Schlafphasen sind in diesem Fall völlig durcheinander und „zerhackt“.


Schlafmittel (Hypnotika)

Der Griff zu Schlafmitteln ist nicht immer die Lösung des Problems, da sie zwar ein rasches Einschlafen bewirken, aber durch den Eingriff in die natürlichen Schafphasen die REM-Phasen verkürzen. Das bedeutet einen geringeren Erholungswert des Schlafes. Außerdem tritt nach längerer Einnahme eine Gewöhnung ein und die Dosis muss erhöht werden.

  • keine Einnahme bei leichten oder kurzfristigen Schlafstörungen
  • niemals ohne ärztliche Verordnung einnehmen
  • Achtung auf mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
  • Schlafmittel niemals zusammen mit Alkohol einnehmen
  • Schlafmittel sind in der Schwangerschaft und Stillzeit absolut verboten
  • Bitte die Dosierung des Arztes einnehmen und nicht selbst dosieren
  • Schlafmittel dürfen nicht „plötzlich“ abgesetzt werden. Die Dosis muss langsam verringert werden.



Foto: privat


Maßnahmen für ein gesundes Schlafverhalten

1.) Regelmäßigkeit: Versuchen Sie einen täglichen Rhythmus einzuhalten (wenn möglich), d.h. immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und die gleichen Handlungen davor zu setzen.


2.) Gibt es ein spezielles Einschlafritual, das Ihnen das Einschlafen erleichtern könnte? (Entspannungsübungen, lesen, …).


3.) Sauerstoff: Gut lüften und für frische Luft sorgen.


4.) Vermeidung von fetthaltigen Nahrungsmitteln, koffeinhaltigen Getränken oder Alkohol am Abend.


5.) Ruhe: Vor dem Schlafengehen nicht mehr fernsehen, sondern ein Bad nehmen, ein Buch lesen oder sanfte Musik hören. Übermäßige sportliche Betätigung vor dem Zubettgehen ist nicht zu empfehlen. 


6.) Pflanzliche Helfer: Die Natur liefert einige Pflanzen, die uns bei Ruhe, Schlaf und Entspannung unterstützen. Die wichtigsten Vertreter sind: Baldrian, Melisse, Lavendel, Passionsblume und Hopfen.

Diese können als Tee getrunken oder als Tropfen bzw. Tabletten eingenommen werden. Im Handel sind viele Fertigprodukte erhältlich. In der Apotheke können wir individuelle Tee-Rezepturen für Sie herstellen!



Badesalz

Meersalz, getrocknete Rosen- und Orangenblüten, 1 Tr. ätherisches Rosenöl, 1 Tr. ätherisches Neroliöl

Das Meersalz mit den ätherischen Ölen tränken und gut durchmischen. In ein gut verschließbares Gefäß einfüllen und mit den Blüten vermischen. Für ein Vollbad 3 EL Salzmischung in das 36-38°C warme Wasser mischen. 10 – 15 Minuten darin baden, danach kurz kühl abduschen. Wirkt beruhigend, harmonisierend und schlaffördernd.


Beruhigendes  Massageöl

30 ml Mandelöl, je 4 Tr. ätherisches Öl Mandarine rot und Lavendel, je 2 Tr. Rosengeranie und Vanille


Dr. Neuburger Naturpflanzenextrakte: Der Neumacher (Kapseln oder Tropfen)

Johanniskraut, Zitronenmelisse und Süßholzwurzel unterstützen das emotionale Gleichgewicht, fördern einen gesunden Schlaf sowie eine positive, ausbalancierte Gefühlslage.

Verzehrsempfehlung: 1x täglich 1 Kapsel mit Flüssigkeit oder 1-3x täglich 25 Tropfen einnehmen. 












Text: DO


[1] Kudla, Hubertus: Lexikon der lateinischen Zitate. 3500 Originale mit deutscher Übersetzung. Verlag C. H. Beck oHG. 3. Auflage. München: 2007. Seite 373.


[2] Menche, Nicole [Hrsg.]: Biologie, Anatomie, Physiologie. Kompaktes Lehrbuch für Pflegeberufe. 5. überarbeitete Auflage. Elsevier Urban und Fischer Verlag. München: 2003. Seite 166.


Neurodermitis

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(Atopisches Ekzem, Atopische Dermatitis, Endogenes Ekzem)

Neurodermitis ist eine angeborene chronische Hauterkrankung mit juckenden, geröteten oberflächlichen Entzündungen (Ekzemen) vorwiegend an den Beugeseiten von Armen und Beinen, sowie am Hals und im Gesicht. Die Symptome treten in Schüben auf. Mögliche Auslöser und „Provokationsfaktoren“ sind Inhaltsstoffe von Kleidung (z. Bsp. Wollfasern), Hitze und Kälte, zu häufiges Waschen mit Seife, psychische Belastungen und Stress.

 

Neurodermitis ist nicht heilbar, aber man kann durch eine tägliche gewissenhafte Pflege die Symptome mildern und die symptomfreien Intervalle ausdehnen.

 

Besonders betroffen sind Menschen mit einer atopischen Disposition, d.h. mit einer Neigung des Immunsystems überempfindlich auf bestimmte Substanzen und Reize in der Umgebung zu reagieren. Das kann sich nun als „Neurodermitis“ über die Haut äußern, oder als „Heuschnupfen“ (über die Schleimhäute) sowie als „allergisches Asthma“ (über die Atemwege).

 

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Foto: www.eucerin.at

 

 

Weitere Nebensymptome:

  • Haut reagiert beim Kratzen nicht mit roten, sondern mit weißen Striemen
  • Trockene, schuppige Haut
  • Blasser, leicht grauer Teint
  • Juckreiz nach dem Schwitzen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Doppelte Lidfalte unter dem Auge, dunkle Ränder um die Augenhöhlen

 

Belastend ist vor allem der quälende Juckreiz, der zum Kratzen „verführt“. Dies sollte aber unterlassen werden, da die empfindliche Haut gereizt wird und der Juckreiz noch verstärkt werden kann!

In den meisten Fällen liegt als Ursache eine Störung der natürlichen Hautbarriere vor. Durch eine Schwächung dieser Schutzfunktion des Körpers können Allergene, Krankheitserreger und unerwünschte Stoffe leichter eindringen. Die Hautbarriere besteht überwiegend aus Wachsen (Ceramiden). Diese „Fettschicht“ verhindert unkontrollierten Austritt von Flüssigkeit aus den unteren Hautschichten. Bei einer gestörten Barrierefunktion der Haut kommt es zu einem Feuchtigkeitsverlust und in weiterer Folge zur Trockenheit der Haut. Durch den verringerten Wasser- und Fettgehalt, die verminderte Talgproduktion und die Störung der Schweißregulation ist die Haut gerötet und gereizt.

 

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Foto: www.dermasence.at

 

Ziel jeder Neurodermitis-Therapie ist eine Basispflege, die die gestörte Hautbarriere verbessert, stärkt bzw. wieder aufbaut!

 

Therapie

Eine tägliche Basispflege ist in der Neurodermitis-Therapie besonders wichtig! Das tägliche Eincremen und Pflegen der Haut mit hochwertigen, gut verträglichen Pflegeprodukten kann die symptomfreien Intervalle verlängern.

In der akuten Phase ist es oft erforderlich neben der Basispflege leichte kortisonhältige Cremen zu verwenden (mit Rücksprache des behandelnden Arztes). In der Apotheke stehen aber auch viele rezeptfreie Produkte zur Akutpflege und Juckreizstillung bereit.

 

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Foto: www.larocheposay.de

 

Auf sehr trockenen Hautarealen empfiehlt sich das Auftragen von fetthaltigen Salben oder Fettsalben. Lotionen und Cremen enthalten mehr Feuchtigkeit und sind daher für nässende, akute Ekzeme gut geeignet. Zum Duschen oder Baden sind spezielle Badeöle, Duschpflegeprodukte und Shampoos erhältlich. 

 

Achten Sie besonders auf den Zusatz von Omega-3- und 6-Fettsäuren (z.Bsp. Nachtkerzenöl), die besonders wichtig für die Hautbarriere sind. Um die positive Wirkung noch zu verstärken, können Nachtkerzenölkapseln eingenommen werden!

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Foto: www.purecaps.net

 

 

Text: DO

Harnwegsinfekte

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Entzündungen der Harnwege oder der Blase werden meist durch Infektion mit Bakterien verursacht. In den meisten Fällen handelt es sich um Darmbakterien (Escherichia coli), die zur natürlichen Darmflora zählen und in diesem Bereich eine wichtige Schutzfunktion erfüllen. Gelangen allerdings solche Bakterien vom Afterbereich in Richtung der Harnröhre, steigen sie in die Blase auf, setzen sich in der Blasenschleimhaut fest und verursachen dort unangenehme Entzündungen.

 

Die meisten Infektionen der unteren Harnwege und der Blase werden als „unkomplizierte Harnwegsinfekte“ bezeichnet, da sie zwar unangenehme Symptome verursachen, aber sehr gut behandelbar sind und nach einigen Tagen wieder verschwinden. Die Symptome sind Bauchschmerzen, Schmerzen bzw. Brennen beim Wasserlassen und ständiger Harndrang.

 

Ein „komplizierter Harnwegsinfekt“ setzt ein, wenn Fieber, Rückenschmerzen (Schmerzen im Bereich der Nieren) und Übelkeit bis Erbrechen zu den oben genannten Symptomen dazu treten. Die Infektion befindet sich dann in den oberen Harnwegen. Das sind Harnleiter (Verbindungsweg zwischen Blase und Nieren) und Nierenbecken. Hier ist der Gang zum Arzt unvermeidbar, da diese Infektion bedrohliche Komplikationen auslösen kann!

 

Grundsätzlich sollte bei jedem Harnwegsinfekt ein Arzt aufgesucht werden!

 

Therapie

Meistens werden Harnwegsinfekte mit Antibiotika behandelt um die gefährlichen Keime und deren Besiedelung zu eliminieren. Das liegt in der Entscheidung des Arztes. Was kann man als Patient im Rahmen der Selbstmedikation zur Unterstützung tun?

Neben der Einnahme diverser lindernder Produkte ist es wichtig, den Nierenbereich warm zu halten. Das funktioniert sehr gut mit einer Wärmflasche oder, falls man unterwegs ist, mit einem Wärmepflaster zum Aufkleben. Dazu empfiehlt es sich genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen!

 

Zur Behandlung, Unterstützung bzw. Vermeidung zukünftiger Infektionen gibt es verschiedene Möglichkeiten und Wirkstoffe. Oftmals hat sich eine Kombination bewährt mit Nieren- und Blasentees, Preiselbeertabletten oder anderen pflanzlichen Alternativen.

Schachtelhalm, Birkenblätter, Goldrute, Brennnesselblätter, etc. sind Bestandteile der oben genannten Teemischungen. Sie wirken desinfizierend, krampflösend und entzündungshemmend und werden als Durchspülungstherapie der Harnwege eingesetzt. Diese werden kurzfristig eingesetzt, während Preisel- oder Cranberryprodukte länger angewendet werden können.

 

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an gut wirksamen Produkten!

 

In diesem Beitrag wenden wir uns einer bekannten Beere bzw. deren Hauptwirkstoffen zu: Die PREISELBEERE

Die kleinen roten Beeren sind bekannt auch im Zusammenhang mit kulinarischen Genüssen, aber auch durch ihre hervorragende Wirkung bei Blasenentzündungen! Die für die Erkrankung wesentlichen Inhaltsstoffe sind Proanthocyanidine (PAC). Zusätzlich beinhalten die Beeren Vitamin C, Magnesium, Calcium und Kalium.

 

Proanthocyanidine

Diese verhindern, dass sich Escherichia Coli-Bakterien oder andere Bakterien mit ihren Fasern in der Blasenschleimhaut festsetzen können. Ohne Haftung werden sie mit dem Urin ausgeschwemmt.

Bei der Einnahmedauer von Preiselbeerprodukten ist eine Kur von ca. drei Monaten zu empfehlen!

 

 

 

Die Firma Alpinamed zeigt, wie Preiselbeeren verarbeitet werden:

 

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Unser Einhorn-Apotheken Tipp:

 

Praktische Toffees zum Kauen aus dem Extrakt frischer Preiselbeeren. Die hochdosierten Alpinamed® Preiselbeer-Toffees mit 100 % Preiselbeer-Extrakt. Einfacher Kaugenuss, diskret in der Anwendung. Der hohe PAC-Gehalt – maßgeblich für die Wirkung verantwortlich – verhindert ein Festsetzen von E.coli-Bakterien an der Blasenschleimhaut.

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TEXT & BEARBEITUNG: DO

FOTOS: Alpinamed (Gebro)

 

 

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